Am Montag drohen in NRW erneut teils kräftige Gewitter. Nachdem schon am Donnerstag und Freitag unwetterartige Gewitter NRW heimgesucht haben, drohen nun erneut Unwetter.

Gegen Mittag/früher Nachmittag (12/13/14 Uhr) ziehen im Südwesten einzelne teils kräftige Gewitter auf. Diese verlagern sich im Laufe des Nachmittags über das Land und treffen so dann erst die Eifel, das Rheinland und den Niederrhein, später dann das bergische Land und Ruhrgebiet, weiter über das Sauerland, das Münsterland und Ostwestfalen. Am Abend gegen 22 Uhr sollten alle Gewitter im Nordosten NRWs abgezogen sein und die Lage entspannt sich wieder.

Während wir am Donnerstag eine Linie und am Freitag hauptsächlich einen großen Gewitter-Komplex hatten, wird es morgen eher zu kleinräumigen Gewittern kommen, die lokal unwetterartig ausfallen können. Mögliche Begleiterscheinungen sind Starkregen mit Mengen zwischen 20 und 35 l/m² in kurzer Zeit sowie größerer Hagel bis 3 cm. Auch schwere Sturmböen oder orkanartige Böen um 100 km/h sind nicht ausgeschlossen.

Die folgende Animation zeigt den berechneten Verlauf aus dem deutschen ICON-D2-Modell:

Nach den Berechnungen könnten die Gewitter wohl eher die Eifel, das Rheinland, den Niederrhein, das bergische Land, das Sauerland und das Ruhrgebiet treffen, wogegen Ostwestfalen und das Münsterland dieses mal wohl nur noch die Ausläufer der Gewitter zu spüren bekommen könnten.

Der DWD hat bereits eine entsprechende Vorabinformation große Teile NRWs veröffentlicht. Dies ist noch keine Warnung, sondern nur eine Information, dass etwas kommen KANN. Konkrete Warnungen werden dann morgen kurz vor Eintreffen des Ereignisses ausgegeben. In der Vorabinformation heißt es: “Etwa ab dem Mittag ziehen am Montag von Südwesten teils kräftige Gewitter auf. Dabei muss mit Starkregen zwischen 20 und 35 l/qm in kurzer Zeit gerechnet werden. Weitere Begleiterscheinungen sind größerer Hagel um 3 cm sowie schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zwischen 95 und 110 km/h. Im Abendverlauf ziehen die Gewitter allmählich nordostwärts ab.”